Fahrroute nach FlensburgSonntag, 4.8.2013, 8:20 Uhr, jetzt sollte es los gehen, so zumindest unsere Absprache. Doch dann wollten die Vögel meiner Reisebegleiterin lieber noch einen kleinen Ausflug in der Wohnung machen und so geht es eben mit etwas Verspätung auf in den hohen Norden.

Unsere Planung läßt uns knapp 2h für Stau und andere Widrigkeiten, denn um 17:50 fährt der letzte Bus mit Anschluß nach Dagebüll, dann sollten wir am ZOB in Flensburg sein. So ganz genau hatte ich nicht rausbekommen können, wie die Parkplatzsituation ins Flensburg ist und so steht auch diese kleine Herausforderung noch ungelöst vor uns.

Aber erstmal rollt es sich gut auf der Autobahn gen Norden und alles läuft nach Plan. Bis die ersten Staumeldungen für die A7 zwischen Hannover und Hamburg eintreffen. Alles noch halb so schlimm, das ist noch zu schaffen. Hinter Hamburg wird es dann aber doch langsam eng, die auf eine Spur eingeengte Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal führt zu massiven Verzögerungen (jeder will ja schließlich als Erstes über die Brücke fahren), und so können wir in Flensburg unseren Bus zwar noch grüßen, aber davon fährt er ohne uns.

Plan B, was machen, wenn wir den Bus nicht bekommen, ist leider etwas stiefmütterlich behandelt worden uns so stehnn wir erstmal etwas ratlos in Flensburg. Schnell zeigt sich, dass zwar noch weitere Busse nach Niebüll fahren, aber keine Verbindung mehr weiter nach Dagebüll besteht. In Niebüll selbst gibt es leider keinen Zeltplatz, in näherer Umgebung zu Flensburg auch nicht wirklich (zumal uns diese Variante viel Zeit vom ersten Tag der Wanderung genommen hätte). Irgendwie finden wir dann doch noch heraus, dass es in Leck, einem kleinen Ort auf knapp der Hälfte der Strecke, dafür direkt an der Buslinie, einen kleinen Camplingplatz gibt und küren diesen kurzerhand zum heutigen Nachtlager.

Nachdem für das Auto ein schattiger Parkplatz direkt am ZOB gefunden ist, erkunden wir noch kurz die nahegelegene Fußgängerzone bevor wir mit dem Bus nach Leck fahren und dort auf dem kleinen, aber feinen und günstigen Campingplatz unser Zelt aufschlagen. Am nächsten Tag soll es dann früh mit dem Bus nach Niebüll und mit der neg weiter nach Dagebüll gehen, wo uns an der Mole der 1. Cache erwartet.

Gute Nacht.

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Von Janni